Ausstellungen

ATELIERAUSSTELLUNG | SONNTAG, 9. OKTOBER 2011, 13.00 - 18.00 UHR

 

 

KHH | 5. - 7. August 2011 | Damme |

www.kunst-haelt-hof.de

 

 

 

 

KUNSTWELT | 1.11.2010-15.12.2010 | Schwelm | im Kreishaus des Ennepe-Ruhr-Kreises

Julia Joswigs Bilder führen uns in Regionen, die uns Raum und Landschaft sehen lassen, als wären sie ganz neu entstanden und soeben für uns sichtbar geworden. Als stünden wir am Beginn der Welt...Am liebsten würden wir unmittelbar in diese Leinwände hineingehen.

 

Dabei sind uns diese neuen Landschaften nicht wirklich neu, denn sie setzen sich zusammen aus bekannten Formeln und Chiffren. Neues mischt sich mit Vertrautem. Wir entdecken ausreichend Wegmarken und Zeichen, die uns im Bekannten verorten. Wir sind also nicht entwurzelt, wenn wir uns mit dieser Künstlerin auf den Weg machen in malerisch unerhörte Räume. Wir sind emotional bereits beheimatet und gleichzeitig unterwegs.

 

Julia Joswig beschränkt sich auf wenige Motive kollektiver Geborgenheitserfahrung. Es sind universale Symbole wie Straße, Bäume, ein Haus, Strand, Vegetation, Wasser und Strommasten. Alle Teile sind uns vertraut, werden aber reduziert und kombiniert, so dass Rückschlüsse an identifizierbare Räume nicht möglich sind. „Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Orten ist zufällig“, könnte im Abspann zu diesen Bildern stehen.

 

Was macht diese Arbeiten so faszinierend? Aus ihnen sprechen Zuversicht, Optimismus und Lebenszugewandtheit. Doch nicht jubelnd oder emphatisch, unbedacht oder naiv. Dafür sind die malerischen Setzungen zu bewusst. Wie in einem Prozess arbeiten wir heraus, dass hier nicht nur Aufbruch, sondern auch Heimat ein Thema ist.

 

Hier wagen wir Ferne und Neues, weil wir das Glück eines prägenden, aber nicht bindenden Ortes gekannt haben. Immer wieder ist es der Baum, der auffordernd in die Höhe ragt oder seine Äste wie Weggabeln und Anzeiger ausstreckt. Wir haben Ziele? Wir dürfen uns aufmachen!

 

Mit uns geht die Gewissheit, dass wir immer ankommen werden, irgendwo. Wir gehen los, nicht weil wir flüchten, sondern weil das Leben selbst uns den Schuh schnürt. Wir gehen ohne Angst, wohl aber voller Erwartung. Niemals werden wir unbehaust sein.

 

Es ist bemerkenswert, wie diese Künstlerin eine Lebensoffenheit und –freude in ihre Bilder trägt, die nicht mit plakativem Jubel zu verwechseln ist. Obgleich sie keine strahlenden, ungebrochenen Farben verwendet, leuchten die Bilder aus sich selbst heraus.

                                                                                                                                                                                                                       Heike Rudolph

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Galerie des Wahnsinns

 

Papiermühlenweg 74, 40882 Ratingen

bis 24.12.2010

 
Baum

18-2010, Acryl auf Leinwand, 200 x 170 cm

 
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